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Letzte Änderung:
September 22. 2017 08:58:21

Griechenland 2007

Olympische Riviera, Reisebericht von Helli Fahrner

    

Nachdem meine Frau Alex Millionen von Urlaubskatalogen gewälzt hatte und schließlich die engere Wahl auf die olympische Riviera in Griechenland fiel, machte ich mich mal mittels Google und Paragliding 365 schlau, wie es denn vor Ort mit den Fluggebieten bestellt wäre.  Die Suche ergab eine ganz nette Auswahl von Küstenfluggebieten, Soaringkanten und richtigen Streckenfluggebieten. Außerdem stieß ich noch auf die Internetseite von Bernd Pitzer www.flugpark-olymp.de und einen Anruf später war mein Fluggebiettransfer perfekt, d.h. Bernd holte mich an den Tagen, an denen ich fliegen wollte, direkt vor der Clubanlage ab und lieferte mich am Abend auch wieder ab. Ist ganz praktisch, wenn man keinen Mietwagen vor Ort hat und auch noch nie in den Fluggebieten war. Die Anfahrt zu den Startplätzen ist nämlich nicht immer ganz einfach und für Nichteinheimische  oft mit einer Riesensucherei verbunden. Fliegerkollegen werden das sicher bestätigen können.

Hier nun eine kleine Auswahl von Fluggebieten rund um Platamonas, wie Ihr seht, weicht die Rechtschreibung der Gebiete etwas voneinander ab, auch in den Landkarten und in Google gibt es immer wieder verschiedene Schreibarten.

FÜR WEITERE FOTOS   KLICK


Kissavos, auch Kissabos auch Mt. Ossa

1934 m – 0 m
Startrichtung N-NW, evtl. SO
Eine gewaltiger, 500m hoher Grasbuckel türmt sich auf dem zerklüfteten Ossagebirge auf, leider ist dieser Buckel auch nur zu Fuß zu bewältigen, die Strasse führt nur bis ungefähr 1500 m. Bei der Auffahrt ist man versucht zu denken, dass die Strasse wahrscheinlich bald aufhört, doch ab ca. 1000 m wird gerade eine richtige „Autobahn“ aus dem Fels gehauen. Lt. Auskunft des oben stationierten Militärs wird nämlich hier ein Skigebiet aus dem Boden gestampft. Eigentlich nicht vorstellbar bei Temperaturen um 45 Grad Celsius, dass hier irgendwann auch mal Schnee liegen sollte (ich weiß auch nicht, ob die Griechen dass selber glauben oder ob hier wieder nur EU-Millionen verpulvert werden) .  Oben am Gipfel hat man eine großartige  Fernsicht nach allen Richtungen, der Flug zum Strand (ca. 15 km) liegt im Gleitwinkelbereich heutiger moderner Schirme. Auch Streckenflüge sind von hier aus möglich, die nötige Ortskenntnis vorausgesetzt.
Interessant ist auch die unterirdische kleine Kapelle auf dem Gipfel  und die frei stehende Glocke, die jeder Gipfelstürmer läuten kann und die man kilometerweit hört. 


Goni, auch Gònnoi, auch Ghoni, auch Stavros Hill
1060 m – 78 m (982 m)
Startrichtung S-SW
Der Startplatz ist ohne Ortskenntnis fast nicht zu finden, auch sieht er nicht so wirklich wie ein Startplatz aus. Er ist nämlich ziemlich flach und endet in einer Ansammlung von Gesträuch und Maccia.  Wenn der Wind aber richtig ansteht ist man meist schon  nach 3 Schritten in der Luft und der Thermikanschluss lässt nicht lange auf sich warten. Hier speicherte ich einmal Spitzenwerte um die 7m/s ab . Auch von hier sind Streckenflüge ans Meer oder ins Landesinnere möglich.

 


 



       
Alt-Panteleimonas, auch Hausberg
630 m – 0 m
Startrichtung N-NO
Vom Meer aus ist dieser Startplatz am schnellsten und besten zu erreichen. Start auf einem staubigen Platz ca. 300 m über dem Örtchen Alt-Panteleimonas.
Wenn der Wind optimal von vorne kommt, ist hier ein aufsoaren möglich, landen geht man am Strand von Panteleimonas, direkt am Fuß der Burg von Platamonas. Auf dem Weg zum Strand sind auch zwei weitere Landeplätze vorhanden, falls mal die Höhe nicht mehr reichen sollte.
Alt-Panteleimonas ist auch so einen Besuch wert, ist das Dörfchen doch komplett in seinem alten Zustand belassen und restauriert. Hier kann man sich eine Vorstellung machen, wie sich das Leben früher in den Bergdörfern  abspielte.


Kallipévki-Soaringkante
1175 m – 995 m (180 m)
Startrichtung O-NO
Bei Windgeschwindigkeiten ab 15 km/h ist diese Soaringkante ein wahrer Traum, erstreckt sie sich doch über die ganze SW-Seite eines früher mit Wasser gefüllten Kraters. Findige Bauern leiteten das Wasser ab und durchzogen die Hochebene mit Kanälen, so dass hier im etwas milderen Klima Ackerbau betrieben werden kann.
Der Startplatz nahe einer Waldbrand-Rangerstation ist ideal ausgerichtet, doch sollte man den Rückwärtsstart und das kontrollierte Abheben bei Starkwind beherrschen, um nicht seinen Schirm in irgendwelchem Dornengestrüpp abzulegen.  Zum Toplanden steht ein riesiges flaches und hindernisfreies Areal direkt hinter dem Startplatz zur Verfügung. Bei eingelagerter Thermik ist hier auch Anschluss an die dahinter liegende Bergkette möglich.



Olymp Tartofolia
1239 m
Startrichtung W
Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, mal bei passender Windrichtung den Startplatz am Fuße des Olymp zu nutzen, einmal hatte ich einen passenden Tag
wegen eines Ausfluges nach  Katerini versemmelt. Am nächsten Tag berichtete mir mein Schweizer Fliegerkollege Nick, dass er den Olymp überhöht hätte und  mit Unterstützung einiger Bärte am Strand bei Skotina Beach gelandet sei.
Hier noch mal die Kontaktadresse für Flieger, die ohne Mietwagen unterwegs sind und die Gelände nicht kennen.



Bernd Pitzer
GR-60065 Platamonas/Pieria
www.flugpark-olymp.de
Tel.    0030 23520 44464
Mobil 0030 6972 453495

Der Bernd betreibt auch noch eine Schildkrötenauffangstation in den Bergen, in der er verletzte Schildkröten aufpäppelt und dann wieder auswildert.
 

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