Meduno Herbst 2008

Meduno mit viel Rückenwind

Ja, auch von dieser Seite muss man Meduno mal kennen lernen. Nach Ankunft am Landeplatz des Mte. Valinis wurden unsere Flieger schon nervös, da man weder Drachen noch Gleitschirme in der Luft sah. Aber laut Auskunft von Sergio sollte es spätestens nach einer Stunde gehen. Also machten wir uns frohen Mutes an die Auffahrt, um dann festzustellen, dass der Wind aus Nord in den Böen mit teilweise über 20 km/h  über den Startplatz blies. Einige Emsige waren schon damit beschäftigt, ihre Schirme aufzuziehen, aber leider in die verkehrte Richtung. Andere probierten den Aufstieg auf den Gipfel um dann gegen Nordost zu starten und nach einem kurzen Flug auf dem Startplatz Richtung Norden zu landen.

Verkürzt wurde uns die Zeit jedoch, als Adi, Klaus und Rita ihre kulinarischen Köstlichkeiten wie Käse, Salami, Schinken und Speck auf der Drachenrampe ausbreiteten. Aber nicht nur Essbares war dabei, Adi hatte auch noch einen 20 Liter Ballon besten Merlots dabei, dem kräftig zugesprochen wurde. Als nach dem Schlemmen der Wind wenigsten etwas leichter aus Nordost kam, wollte der Präsi nicht mehr warten und legte seinen Schirm aus, als sich plötzlich der Wind komplett um 180 Grad drehte und gleich darauf den schönsten Hangaufwind erzeugte. So wurde der Freitag doch noch fliegbar und man sollte sehen, dass diese Rückenwindvorbereitungen auch für die nächsten Tage von Vorteil waren.

Abends waren wieder Riesenpizzas angesagt, die mit Unmengen an Rotwein runtergespült werden mussten.  Als am nächsten Morgen die ersten Ausfälle wegen Überfressens gemeldet wurden, wurde für den Abend ein pizzafreies Lokal ins Auge gefasst.

Fliegerisch und rückenwindmässig begann der Samstag wie der Freitag, doch nach einiger Zeit machte nun Heinz den Anfang mit seinen Startvorbereitungen und wieder klappte es mit der Winddrehung um 180 Grad und es wurden noch schöne Flüge gemacht. Abends ging es dann nach Spilimbergo in ein italienisches Restaurant. Leider war die Speisekarte nur auf  Italienisch und unsere Translatoren versagten bei der Übersetzung jämmerlich. So bekam jeder das, was er eigentlich nicht wollte und in kurzer Zeit war ein fröhliches Gerichtetauschen und gegenseitiges Probieren angesagt. Aber die Hauptsache war, dass der Wein schmeckte und so wurde es wieder ein fröhlicher Abend.

Sonntags waren natürlich alle gespannt, ob sich wieder solche Windverhältnisse einstellen sollten und tatsächlich wehte einem am Startplatz der Wind mächtig ins Genick. Der Präsi nutzte gleich den ersten brauchbaren Hangaufwind und drehte gleich kräftig auf und alle weiteren  folgten nach kurzer Zeit in eine schöne Herbstthermik. Jetzt war wieder das obligatorische Meduno-Starten-Toplanden-Starten-Toplanden angesagt und wurde nur durch unseren Abfahrtstermin um 16 Uhr beendet. Am Landeplatz sah man dann nur rundherum zufriedene Gesichter und alle wären liebend gerne noch ein paar Tage länger dageblieben.

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